Tipps zum Thema Spam und Phishing
Spam-Mails und Phishing-Versuche sind ständige Bedrohungen in der digitalen Welt. Cyberkriminelle verfolgen dabei unterschiedliche Ziele: von der Erbeutung sensibler Daten bis hin zur Verbreitung von Schadsoftware. Professionelle Betrüger setzen zunehmend raffiniertere Methoden ein, um Nutzer zu täuschen. Diese fünf goldenen Regeln helfen Ihnen, Phishing-Mails zu erkennen und sicher damit umzugehen:
Nicht alle Spam-Mails sind auf den ersten Blick als solche zu identifizieren. Achten Sie auf folgende Hinweise:
Professionelle Unternehmen achten auf korrekte Sprache. Fehlerhafte oder automatisch übersetzte Texte sind ein Warnsignal.
Aufforderung zur Preisgabe persönlicher Daten:
Seriöse Unternehmen fragen niemals per E-Mail nach Passwörtern, Bankdaten oder anderen vertraulichen Informationen.
Drohungen mit Kontosperrungen oder unerwartete Gebühren sind typische Taktiken, um Opfer zu verunsichern.
Vermeintliche Gewinne:
Nachrichten über hohe Geldgewinne oder Erbschaften sind nahezu immer Betrug. Falls Sie tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, überprüfen Sie die Quelle genau.
Die Veröffentlichung der eigenen E-Mail-Adresse im Internet erhöht das Risiko, Spam-Mails zu erhalten. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse weitergeben. Vergangene Datenlecks haben gezeigt, dass selbst große Unternehmen nicht immer in der Lage sind, ihre Kundendaten zu schützen. Prüfen Sie deshalb, ob Ihre Zugangsdaten im Dark Web auftauchen: mit unserem Dark Web Credential Leak Monitoring-Service gelingt dies beispielsweise.
Zusätzlich empfiehlt es sich, neben der geschäftlichen und privaten E-Mail-Adresse eine separate Mailadresse für unsichere Anmeldungen zu verwenden oder temporäre E-Mail-Dienste wie 10minutemail.com zu nutzen.
Eine Antwort auf Spam bestätigt dem Absender, dass die E-Mail-Adresse aktiv genutzt wird. Dies führt oft zu noch mehr unerwünschten Nachrichten. Kettenmails sollten niemals weitergeleitet werden, da sie häufig Falschinformationen enthalten oder zur Verbreitung von Schadsoftware beitragen.
Viele E-Mail-Programme (z. B. Outlook, Thunderbird) bieten die Möglichkeit, externe Inhalte standardmäßig zu blockieren. Diese Maßnahme verhindert, dass Spammer sehen, ob eine E-Mail geöffnet wurde. Das Blockieren externer Inhalte reduziert zudem das Risiko, versehentlich schädliche Anhänge herunterzuladen.
Phishing-Mails können täuschend echt wirken. Bevor Sie auf einen Link klicken oder einen Anhang öffnen, sollten Sie:
Eine gute Sicherheitsstrategie umfasst nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch geschulte Mitarbeiter. Unsere IT-Security und Pentesting+ Services helfen Ihnen dabei, Schwachstellen zu identifizieren und gezielt zu beseitigen. Weitere Beiträge: